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anne

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Wohnort: anneliese zindl-klingler

Beruf: Altdeutsche Gelbbacke

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41

Sonntag, 17. April 2011, 22:33

ich liebe hundesport und habe mir bewust einen hütehund gesucht.
da ich nicht in die schiene der border ,cettel ,ausis . gedrückt werden wollte. da gibt es auf den hundeplätzen so viele besserwisser. habe ich 4 jahre gesucht mich infomirt. so kam ichzu meiner gelbbacke sollte aber ein harzer fuchs werden . doch der zufall wollte es anderst. der anfang mit fay war sehr ansträngend . aber wir lieben sie alle so sehr. das es sich lohnte geld mühe und schweis zu inwestieren. keiner erwartet von uns im agi schnell zusein .aber sie ist es ,nicht sowendig wie ein border muss halt besser führen sie löst sich schlecht arbeite daran .wir longieren da ist sie genial besser als die durchgeknallten.mir gefällt .die ruhe die sie beim arbeiten mit bringt. sie ruht in sich selbst und arbeitet zuverläslich . ich finde hunde die schreien im parcur grausig.

walachin

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Beruf: Altdeutscher Fuchs

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42

Sonntag, 17. April 2011, 22:38

Süddeutsche und Mitteldeutsche sind zwar beides "Altdeutsche", aber doch mit unterschiedlicher Geschichte, unterschiedlichen Gehüten und auch ebensolchen Anforderungen an die Hunde und entspreicehnden Arbeitsweisen.Auch charakterlich unterscheiden sie sich meist voneinanander, weil eben seit vielen Jahren untershciedliche Anforderungen an sie gestellt werden. Allerdings sieht man bei den mitteldeutschen heute auch öfter mal ziemlich große Hunde, anders als die ursprünglichen "Ostdeutschen". Ob sie gute Furchengänger sind oder nicht, kommt sicher sehr auf die jeweiligen Anforderungen des Schäfers an - und ob dieser Leistungshüten mit dem Hund machen will,....
Grüße
Christel

Muecke

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Wohnort: Doris Roth

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43

Montag, 18. April 2011, 07:40

Interessant, wie sich so ein Thema entwickelt - vom Modehund über Agi zur Größe :D

Was die Größe der Mitteldeutschen betrifft, stimme ich euch zu, nicht jedoch, was die Größe der Süddeutschen betrifft.

Zwar ist es richtig, dass viele größer sind als die Mitteldeutschen, aber es gibt seit langer Zeit einen Typ kleiner, silbergrauer Hunde, dessen Hündinnen immer so zwischen 45 und 50 cm haben, und die Rüden sind nur wenig größer. Diese Hunde habe ich schon vor der Maueröffnung bei uns gesehen und da war nichts Mitteldeutsches eingekreuzt, auch nichts Borderiges. Stellt euch einen Mix aus Tiger, Berger Pyrenee, Border und Terrier - dann wisst ihr etwa, wie dieser Typ ausgesehen hat. Klein, wendig, leicht, aufgeweckt und verwegen.

Die Letzten dieses Schlages habe ich allerdings vor....*grübel*....15-20 Jahren an einer Herde gesehen. Und auf Leistungshüten habe ich diesen Typus auch noch nie angetroffen. Allerdings denke ich, dass es sie bestimmt noch irgendwo gibt.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Muecke« (18. April 2011, 07:42)


biber

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44

Montag, 18. April 2011, 12:57

Ich glaube, ich weiß, was Du für Hunde meinst. Vor ca. 8 Jahren sah ich bei einem Schäfer auf dem Hof eine uralte silbergraue Hündin, die höchstens 50cm groß war. Der Schäfer bezeichnete den Schlag als "Fränkischer eisgrauer Pudel". Die Hündin hatte eine Stummelrute und erinnerte mich von der Fellstruktur an den Berger de Pyrenees. Sie wurde mit Strobelrüden gedeckt, ihre Nachkommen sind wahrscheinlich in der Zucht Süddeutscher Strobel aufgegangen

fistel

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45

Montag, 18. April 2011, 14:10

Klar hat da jetzt jeder seine eigenen Bilder im Kopf, aber ich denke ich habe hier so einen Hund in der Nachbarschaft. Genauer gesagt wird sie gerade von einem befreundetem Schäfer verkauft, weil sie wohl nicht ganz in sein Hundebild passt rein arbeitstechnisch.

Zum Thema "Hundetypen":
die fränkischen Pudel wären ja auch "Süd-Hunde", unterscheiden sich aber auch stark von dem "süddt. Typ", der weiter oben beschrieben wurde. Sind eher "triebig" und klein...
Ich glaube das trennt sich so ca. entlang der Donau.

:prost:
Wer Rächtschreipfeler ,finden tut oder falschä kommas kan, sie behaltän!

Muecke

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46

Montag, 18. April 2011, 15:26

Hat jemand ein Bild eines "Fränkischen Pudels"?
Dann kann ich sagen, ob es das ist, was ich meine....die Beschreibung kommt jedenfalls hin.

@Daniel
Er verkauft sie? Warum? Zu temperamentvoll?

fistel

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47

Montag, 18. April 2011, 20:16

Soweit ich das verstanden habe, geht er ganz weg von den Pudel-Typen mit denen er seit Jahren gearbeitet hat und schaut nun eher nach größeren, überlegteren Hunden. Die Pudel waren wohl tendenziell immer etwas schädlich für manche Lämmer...
Die Hündin hatte er eingekauft... genaueres kann ich dazu auch grad nicht sagen, werde aber die nächsten Tage einmal nachfragen und versuchen ein Bild aufzutreiben sofern die Hündin noch nicht vergeben wurde.
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mikelrad

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48

Montag, 27. Juni 2011, 16:42

Hi,

wenn ich darf würde ich da auch gerne mal meinen Senf dazu abgeben, auch wenn wir derzeit noch keinen AH haben.

Für den Ambitionierten Hundesportler wird der AH je nach Schlag bestimmt sehr Interressant sein, wenn da nicht die Hürde mit dem FCI/VDH wäre, daher werden AH beim Hundesport eher Exoten bleiben.

Es gibt wenige die wirklich ernsthaft mit dem Hund Trainieren möchten ohne Ziele auf einen Titel. ( so wie meiner einer )

So lange keine Rütters dieser Welt diese AH ins Fernsehen bringen sehe ich keine Gefahr das dies zu einer Moderasse werden könnte.

Im wesentlichen geht es doch um die Erhaltung der Art / der Schläge die über Jahrzehnte hinweg dem Menschen treue Dienste geleistet haben und immer noch leisten. Ich denke das Kompromisse in die Richtige Richtung bestimmt förderlich wären.

Nur würde ich Persönlich es auch nicht wollen das diese Hunde beim Hundesport verheizt werden sowie in Unerfahrene Hände kommen.

Von der Sache ist es ein schwieriges Thema ..

gruß

moka

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49

Montag, 27. Juni 2011, 18:13

Hallo Michael

gerade an diesem Wochenende habe ich da andere Erfahrungen gemacht. Bei den Vereinsmannschaftsmeisterschaften im Agility waren 4 Füchse am Start, 3 weitere Füchse und eine Gelbbacke unter den Zuschauern. Ich war ehrlich gesagt etwas erschrocken darüber. Zumal da zwei junge Füchse (jünger als ein halbes Jahr) im Besitz von älteren Herrschaften waren, die stolz berichteten, dass sie noch nie einen Altdeutschen hatten (Vorgänger waren Yorkie und Dackel!!!). Auf die Frage, ob der Hund AAH-Papiere hätte, erhielt ich die Antwort:" nein, die sind doch sowieso nicht gültig." Und bei der Frage, was sie denn mit dem Hund machen wollen, wurde gesagt:"Das darf der sich selbst aussuchen!" :ahja:
Ganz ehrlich: mir standen die Haare zu Berge!
Es ist wohl wahr, dass "ernsthafte" Hundesportler selten Altdeutsche nehmen. Ich zähle mal nicht die Rettungshundearbeit dazu, wo die AH`s (in meinen Augen zurecht) ihren Platz gefunden haben, aber bei Leuten, die nur so ein bisschen alibimäßig auf dem Platz machen, sind AH´s im Moment wohl "in".
Gerade das "mal eben" züchten (ich nenne es vermehren), in diesem Fall nach der Aussage der Leute durch Schäfer und Abgabe an Leute, die den Hunden wohl kaum gerecht werden, ist m.M. nach sehr schädlich und für die Arterhaltung ungeeignet!

Monika mit Nico und Jolie
moka

mikelrad

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Wohnort: Michael Raeder

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50

Montag, 27. Juni 2011, 19:43

Hallo Monika,

von deiner Beschreibung her finde ich es Erschreckend ... .

Man kann den Menschen meist gar kein Vorwurf machen, sie wissen es meist nicht besser ..

Ich kenne selbst fälle wo sich der Standard Hundehalter einen Deutschen Jagdtterrier aus einer Jäger Zucht mitgenommen hat.
Das Thema nahm ein böses Ende wie man sich denken kann, da Versagen dann auch die Privaten Hundeausbilder aus Rundfunk und Fernsehen.

Oder man sich Thöner-Husky Mix Welpen als Geschwister zulegt und sich wundert warum die Hunde sich nur mit sich selbst beschäftigen und man selbst kaum Aufmerksamkeit bekommt.

Die Latte ist lang ... ohne Frage ... was mich nur nervt ist dann immer wenn der Hundehalter sich nicht mit dem Wesen Hund beschäftigen möchten, weil man kann ja schon alles .. oder im zweifel ein Einzeltraining beim Hundeprofi macht für 600€ und denkt damit wäre dem alle genüge getan.

LG

Michael