Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: WoltLab Burning Board. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Tina

Schüler

Beiträge: 171

Wohnort: Berlin

Beruf: Altdeutscher Fuchs

  • Nachricht senden

61

Montag, 16. August 2010, 08:06

Zitat

Original von biber
Man versetze sich einmal in die Situation eines Wanderschäfers auf der Schwäbischen Alb vor 40 Jahren (also vor Gründung der AAH).
Der besagte Schäfer möchte aus seiner bewährten, zuverlässig arbeitenden Südd. Tigerhündin Welpen haben.Zur Auswahl stehen in erreichbarer Nähe ein paar mittelmäßig arbeitende Schwarze, ein junger Gelbbackenrüde, zwei Deutsche Schäferhunde aus Hütelinie und ein 9 Jahre alter Tiger, der bei robuster Gesundheit tagtäglich erstklassig an der Herde eines Kollegen arbeitet......
Aus welcher der möglichen Verbindungen die besten Arbeitshunde herauskommen würden, wußte der gute Mann natürlich nicht, aber er hat höchstwahrscheinlich den erfahrenen Tiger ausgewählt und vielleicht hätte ich es an seiner Stelle auch getan.Er hätte auch ohne zu zögern einen Schwarzen gewählt, wenn er vom Arbeitsstil gepasst hätte.
Gerade ältere Schäfer tun sich oft schwer, sich an Regeln zu halten deren Sinn sie nicht verstehen und stellen dann die Gegenfrage: Was ist schlimmer, möglicherweise ein oder zwei kranke Weißtiger in einem Wurf zu haben, während die übrigen Welpen klasse Arbeitshunde werden, oder einen ganzen Wurf zwar körperlich gesunde Hunde zu haben, von denen allerdings keiner so richtig arbeitsmäßig hinhaut und bestenfalls für Hobbyhaltung geeignet ist.
Waren es nicht die alten Wanderschäfer, die die Altdeutschen erschaffen und mit all ihren Eigenschaften durch schwierige Zeiten bis in die Neuzeit,ganz ohne wissenschaftliche Erkenntnisse, nur mit ihrer Erfahrung, erhalten haben?
Jemand, dessen berufliche Existenz von der Arbeit seiner Hunde abhängt, sieht vieles anders als der Privatmensch mit dem Hund als Freizeitbegleiter.
Ich jedenfalls habe großen Respekt vor den "Alten", von denen ich so viel lernen konnte und die jedes Jahr weniger werden


DIE Gründung ist jetz schon 40Jahre her, die Hunde die da aufgeführt werden sind von 1998!!!!
Ich weiß wie es in einer Schäferei abläuft und ich weiß wie Schäfer "ticken" und so!
Mich würde mal intressieren wie diese Line weiter unten aussieht! ABER leider hat dazu ja keiner Infos oder sie werden ja nur "unter der Hand" gereicht!
Und ich muss mich schon wundern warum ich dann in der AAH bin, wenn keiner sich an die Regeln hält, die die SCHÄFER selber aufgestellt haben??

Und ich finde auch das sowas einfach angezählt werden sollte, den DAMIT zieht man sich immer mehr Krankheiten rein!! Und glaub mal nicht das ein Schäfer früher diiese Hunde die nix taugten an Privathände abgegeben hätte!! Die sind dann einfach WEG! SO einfach is das! Geht ganz schnell! :rolleyes:

Beispiel:
Als ich mit meiner alten Hündin das erste mal um Lehrlingshüten war!! Sie war grade raus aus der Hütearbeit und zeigte natürlich lauthalts wie scheiße sie das findet das sie nicht ran darf!! Ein Schäfer fragte aus welcher Verbindung meine stammt ich sagte es ihm und er fragte gleich wann diese Hündin Welpen macht! Ich: NIE! Die hat HD! von ihm kam dann der Satz: na is doch egal, hauptsache Trieb! :wasjetzt:
Geht das mit rechten Dingen zu??
Und meine Alte war gut is nur von meinem Chef aussortiert weil sie NUR bei mir lief und bei den anderen so tat als wüßte sie nicht um was es geht und somit wurde sie Couchhund!

Tina

Schüler

Beiträge: 171

Wohnort: Berlin

Beruf: Altdeutscher Fuchs

  • Nachricht senden

62

Montag, 16. August 2010, 08:29

Sehr informative Seite!!

http://www.altdeutsche-hütehunde.de/html/tiger.html


Tina und Füchse

fistel

Schüler

Beiträge: 143

Wohnort: daniel herter

Beruf: Tiger

  • Nachricht senden

63

Montag, 16. August 2010, 12:05

Stimmt. Schöne Fotos, aber eigentlich kaum neue Informationen. Das mit dem Gen-Fehler ist ja ausreichend bekannt.
Ein wenig merkwürdig finde ich die Aussagen der Schläge betreffend.
Ich hätte es etwas anders gesehen, da ich zumindest in den süddeutschen Tigern eigene Verhaltensweisen erkennen kann, die sie von den anderen Schlägen abgrenzen.
Genau so wie sich Pudel und Schwarze unterschiedlich verhalten. Oder Nord- und Süddeutsche AHs. Am deutlichsten ist wohl der Vergleich sdt. Tiger - Fuchs, gerade was das Verhalten gegenüber Fremden betrifft.
Wobei meiner Meinung nach eine Zucht, die rein Schlag-intern verläuft sowieso Unsinn ist - das genaue Abgrenzen der Schläge gegeneinander ist somit eigentlich auch nicht nötig.
Aber das sind nur meine eigenen Erfahrungen, subjektiv interpretiert. Ich werd mich bemühen diese in den nächsten Jahren um noch vieles zu erweitern.

:prost:
daniel
Wer Rächtschreipfeler ,finden tut oder falschä kommas kan, sie behaltän!

biber

Schüler

Beiträge: 116

Wohnort: Gerd Leder

Beruf: Altdeutscher Fuchs

  • Nachricht senden

64

Montag, 16. August 2010, 13:13

ich weiß nicht, wie es im Osten oder Norden zugeht, bei uns im Süden gab es kaum Privatleute, die einen Altdeutschen wollten.Deshalb zogen die Schäfer selten alle Welpen eines Wurfes groß, d.h. die Hälfte wurde, da kaum zu vermitteln, und um die Hündin zu entlasten,sowieso getötet, wenn Weisstiger dabei waren, diese zuerst, wenn nicht, dann eben auch Schwarze und andere.Der nächste selektive Eingriff erfolgte, wenn die Junghunde an die Herde kamen. Was sich hier nicht bewährte oder irgendwelche größeren Schwierigkeiten machte, wurde getötet.Diese emotionslose Selektion, zu der die Wanderschäfer gezwungen waren, ließ die heutigen Herdengebrauchshunde entstehen. Dispositionen für Erbkrankheiten konnten sich bei derartiger konsequenter Selektion nicht lange halten.Klingt für unsere Zeit unschön und grausam, war aber bei anderen Arbeitsrassen (Jagdhunde. z.B. Retriever) genauso üblich. Wir profitieren mit unseren heutigen Hunden von der groben,brutal konsequenten Vorarbeit früherer Züchter und erfreuen uns (noch!!!) an weitgehend gesunden Tieren, verurteilen aber die Praktiken, die zu deratigen Hunden geführt haben.
Mindestens ebenso problematisch wie die Verpaarung Tiger/Tiger sehe ich die Verbindung Extremwettkampffurchenläufer mit Hektiker, das kann nämlich zu
überdrehten Vollidioten führen, die früher oder später im Tierheim landen oder eingeschläfert werden müssen, weil niemand mit ihnen leben kann....

Fina

Schüler

Beiträge: 61

Wohnort: Dr. Veronika Gras

Beruf: Strobel

  • Nachricht senden

65

Montag, 16. August 2010, 16:54

Was die AAH, die Schäfer und die Regeln angeht, so denke ich, ist es ein Gewinn, diese Gemeinschaft gegründet zu haben. Regeln sind (in der Regel ?() auch durchaus angebracht. Aber wie definiert man eine Regel? Welche Kriterien sind die absolut richtigen? Gerade bei den verschiedenen Schlägen. Wie soll z.B. bei der Verpaarung von Fuchs mit Tiger das "richtige, regelkonforme " Ergebnis aussehen?
Gut, man sollte die Arbeit der alten Schäfer, so wie Gerd sie schildert, akzeptieren. Denn schließlich verfügten sie, eingebunden in ihre regionalen Gegebenheiten auch nicht über die Informationsmöglichkeiten wie wir sie jetzt haben. Es gab nur die praktischen Gesichtspunkte: brauchbares Material wird verwendet, für Experimente sind keine Ressourcen zu vergeuden.
Allerdings bietet jetzt der Zusammenschluß der Schäfer in der AAH die Möglichkeit zum Austausch von Information und der Wissensvermittlung. Es wird Aufklärungsarbeit geleistet und auch kritisch diskutiert. Ich habe dies bei diversen Mitgliedsversammlungen selbst erlebt und war nachhaltig positiv beeindruckt.
Im Forum, denke ich muß Platz sein, auch Unbequemes möglichst sachlich zu diskutieren. Wenn Daniel meint, blauäugig das Thema gestartet zu haben, dann bin ich der Meinung, daß die Antworten und das Hin und Her doch sehr interessante Informationen mit sich gebracht haben. Nur sollte niemand dabei persöhnlich angegriffen werden.

LG Veronika

Maik

Fortgeschrittener

Beiträge: 366

Wohnort: nähe Ulm

  • Nachricht senden

66

Dienstag, 17. August 2010, 20:26

@ hüterin,

ich weis nicht wie du dich anmasen kannst erfahrene Züchter als schwarze Schafe zu bezeichnen. Diese Schäfer haben weit über 100 Würfe (zusammen genommen) gezüchtet und wissen was sie tun auch wenn es auf den ersten Blick für Privathalter nicht so aussieht.

Kennst du die Schäfer?

Wieviel Zuchterfahrung hast du schon gemacht?

warst es nicht du die aus einer Alten Fuchszucht noch bestehende Hunde gesucht hat: die es nicht mehr gibt?

Grüsse Maik
Üb wie du kämpfst!

huetehunde-hf.de

hüterin

Fortgeschrittener

Beiträge: 292

Wohnort: A.Holland - Jakimow

Beruf: Altdeutscher Fuchs Altdeutsche Gelbbacke

  • Nachricht senden

67

Dienstag, 17. August 2010, 20:42

@Maik
Das mit d.Schwarzen Schafen habe ich allgemein geäußert.Da wohl auch nicht immer alles richtig abläuft.
Es tut mir Leid .wenn es bei Dir so rübergekommen ist,als ob ich nix von d.Züchtern halten würde.
So viel Zuchterfahrung wie ein erfahrener Züchter habe ich wohl noch lange nicht,sowas dauert jahre :altermann: . Zweitens züchte ich nicht.
Grad die alten Züchter haben eine Menge an Erfahrungen,die ich wohl nicht streitig machen werde.
Ja ich habe nach hunden der Mehls Zucht gesucht,aber es ist wohl doch zu lange her.
Mfg Anne
Achte den Hüter der Herde, wenn du willst, dass die Schafe in Frieden leben. (Sokrates)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »hüterin« (18. August 2010, 05:30)


biber

Schüler

Beiträge: 116

Wohnort: Gerd Leder

Beruf: Altdeutscher Fuchs

  • Nachricht senden

68

Mittwoch, 18. August 2010, 10:20

@Tina,
nach meinen Quellen liegt die Gründung der AAH keine 40 Jahre zurück, sondern geschah im Jahre 1988 als Zusammenschluß von Schäfern, die den Altdeutschen in seiner ganzen Vielfalt erhalten und vor allem seine Eigenschaften als robusten, physisch und psychisch belastbaren Arbeitshund fördern wollten.

Noch etwas nachdenkliches
Wer kennt eine Gebrauchshunderasse, die sich inden Bereichen Gesundheit, Widerstandskraft und Leistungsfähigkeit verbessert hat, nachdem die Zucht von den ursprünglichen Profis überwiegend in die Hände von privaten Hundeliebhabern übergegangen ist? :denk:

Tina

Schüler

Beiträge: 171

Wohnort: Berlin

Beruf: Altdeutscher Fuchs

  • Nachricht senden

69

Freitag, 20. August 2010, 14:16

Hallo Biber,
also ich finde es nur schlimm, das sich da Zuchtwarte was erhofft haben UND wusste das sie da eine gewisse Qualzucht in kauf genommen haben!!!
Da kommen dann Hunde mit gendefekten auf die Welt die dann wieder weiter vermehrt werden!!! :verdaechtig:
Da verstehe ich den Sinn nicht wirklich, sorry!!! Will mir nicht ganz in den Kopf, aber es wird sich sicher schon was gedacht worden sein, aber LEIDER NICHT WIRKLICH WAS GUTES!! Den auch die Hunde die noch zustande kamen, können unterdrückte Gendefekte haben!!
UND nun mal ne Frage, auf was wollen wir irgendwann noch testen???
[list]
[/list] HD, sagen die meisten Schäfer der Hund läuf den ganzen Tag, da hat er nix!!? (Dauemen hoch?)
Gut Privathalter testen ja drauf und auch einige Schäfer, einfach weil es ja auch schon vorkommt, das HD vorhanden is.

[list]
[/list] Jetz kommt noch MDR?dazu und das Delutgen, da ja sowas auch schon gefallen ist,<--soll bitte keiner persönlich nehmen.

"Cool" dann können wir uns mit den DSH- und Pinschernzüchtern zusammen tun! :nene: :nene:

LG Tina und Füchse

fistel

Schüler

Beiträge: 143

Wohnort: daniel herter

Beruf: Tiger

  • Nachricht senden

70

Freitag, 20. August 2010, 19:02

Hi Tina,
ich muss jetzt noch einmal genauer nachfragen - und nicht nur bei Dir, sondern auch bei vielen anderen, bei denen ich ähnliche Gedanken herauslese:

Wenn ich das richtig verstehe, gilt hier bei vielen die Meinung:
Dadurch, dass die Schäfer das weiter betreiben, was sie seit jeher betrieben haben, würden die Schläge mehr und mehr von den selben "Krankheiten" befallen, wie andere Rassehunde unserer Zeit. Die AHs gingen dadurch zu Grunde.
Das klingt erst einmal (soweit wir das aus wissenschaftlicher Sicht beurteilen können) logisch, allerdings drängt sich mir dann eine andere Frage auf: woher haben die jetzigen Schäfer ihre AHs?
Von irgendwelchen Ur-Schäfern, die damals alles "richtig" gemacht haben?
oder wie ich in letzter Zeit des öfteren zu hören bekam: "Die hatten ja gutes Ausgangsmaterial!" - wobei ich mich da natürlich sofort auch fragen muss: wo hatten die das denn her?
Immerhin machen die Schäfer so lange die Aufzeichnungen gehen quasi vieles "falsch", haben aber trotzdem die langlebigsten und vitalsten Hunde, die ich aus dem deutschen Raum kenne. Wie erklärt man sich hier so etwas?

:denk:
daniel
Wer Rächtschreipfeler ,finden tut oder falschä kommas kan, sie behaltän!

Tina

Schüler

Beiträge: 171

Wohnort: Berlin

Beruf: Altdeutscher Fuchs

  • Nachricht senden

71

Freitag, 20. August 2010, 23:12

JA genau Daniel,
wir reden wieder alles schön!!! geben uns die Hand und gut is!!!
JAJA weiß ja das das alles ligitim ist! UNd egal ist ob wir Reglen haben an den wir eigentlich festhalten sollen, aber gut!!
Und die "alten Schäfer" waren vor 40 Jahren und die Hunde sind zwar jetz auch schon 12 Jahre und jünger, aber ich finde es schon verwerflich Krankheiten IN KAUF zunehmen, NUR weil es keinen vergleichbar guten Schwarzen oder Gelbbackerüden/Hündin gab??? :wow:

ECHT das LOHNT sich VOLL dann eine Zucht mit Papieren zu zulassen!!! Brauchen wir dann Papiere?? Brauchen wir dann eine AAH, die Regeln aufstellt, wo keiner wirklich sich dran hält? Daumen hoch *vorsichtig Ironie*
Schade, das man so in der AAH denkt! :nene:

traurige Grüße aus Berlin von Tina und den Füchsen

fistel

Schüler

Beiträge: 143

Wohnort: daniel herter

Beruf: Tiger

  • Nachricht senden

72

Samstag, 21. August 2010, 12:54

Nein - voll nicht - Tina,
darauf wollt`ich - weiß Gott - nicht hinaus. Ist mir sogar relativ egal, was die AAH mit ihren Papieren macht und wer mit wem rumkuschelt. Der vorherige Post sollte lediglich ein allgemeiner Gedankenanstoß sein für Leute, die Mitglieder in einer Organisation sind, welche sich den "Erhalt der Altdeutschen" auf ihre Fahnen schreibt.
Wenn die Ziele wirklich ernst gemeint sind, dann sollte man sich zuerst einmal fragen, wie man sie überhaupt erreichen kann.
Hier liest sich`s teilweise so, als wäre die AAH in erster Linie ein Tierschutzverein. Diese haben aber gemeinhin andere Ziele, soweit ich das überblicken kann. Nicht, dass der Tierschutz hier außen vor bleiben sollte - absolut nicht - aber als Entscheidungskriterium Nr.1 würde ich ihn bei DER Aufgabenstellung nicht nehmen - da hätte ich viel zu viel berechtigte Zweifel meine eigentlichen Ziele nicht zu erreichen.
Allerdings wäre es wohl gescheiter gewesen, diese Frage in einem neuen Thread zu stellen, damit sich das spezielle Thema hier (der Ahnenpass) nicht mit dem allgemein gemeinten (Zuchtrichtlinien) vermischt.

:prost:
Wer Rächtschreipfeler ,finden tut oder falschä kommas kan, sie behaltän!

Tina

Schüler

Beiträge: 171

Wohnort: Berlin

Beruf: Altdeutscher Fuchs

  • Nachricht senden

73

Samstag, 21. August 2010, 22:26

Zitat

Original von fistel

Hier liest sich`s teilweise so, als wäre die AAH in erster Linie ein Tierschutzverein.
:prost:


Weißte da is doch schon das nächste Problem!! Laut Tierschutzgesetz DARF man garkeine Tiger aufeinander setzten!!! ES ist verboten und da ist es EGAL was eine AAH sagt oder aus welchem Grund sie da so gehandelt haben. Das bedeutet nämlich Qualzucht und das IST das was mich aufregt!!! Nich die Schäfer, aber wir wollen doch eigentlich gesunde Hunde züchten? Und nehmen es in Kauf das wir Krankheiten und genetische Defekte fallen?

Und ich finde es traurig das darauf hin auch von Seitens der AAH HIER nix passiert, KEINE wirklich STELLUNGSNAHME oder ähnliches!!

Ja das was geschrieben wurde, die haben sich was dabei gedacht und WAS?? Kranke Hunde oder welche WO es erst Generationen später auftritt?
Dann brauchen wir uns nicht wundern das es auch irgenwann blaue Gelbbacken gibt!!<-- Nicht böse nehmen, aber vielleicht kann man jetz mal nachvollziehen warum es zu blauen Gelbbacken kommt!!! ODER zu Tigern mit ZUVIEL weißanteil!?!

Tina

fistel

Schüler

Beiträge: 143

Wohnort: daniel herter

Beruf: Tiger

  • Nachricht senden

74

Sonntag, 22. August 2010, 08:54

Morgääähn,
polnische Habndwerker arbeiten wohl auch Sonntags.... egal.

Wiederum verstehe ich nicht warum Du, Tina, hier so einen Aufstand probst. Beide Weiss-Tiger sind wohl auf, verrichten beste Arbeit und von Qualzucht kann hier wirklich keine Rede sein.
Wenn Dir Qualzuchten wirklich en Anliegen sind, gäb`s genug sinnvolles zu tun: Doggen vergreisen bevor sie erwachen werden, Bullterrier schütteln gerne mal die eigenen Welpen tot, die Wirbelsäule des Dackels nicht zu verschweigen oder die chronische Bindehautentzündung aller schwer belefzten Rassen. Chihuahuas zeigen für mich bei jedem Schmuse-Versuch deutliche Anzeichen von echter Panik.
Achja, dann ist da noch der Shar-Pei mit seinen Entzündungen in den Falten und werden Huskies nicht für Privat-Leute sogar absichtlich mit blauen Augen gezüchtet?
All das ist legal - wird sogar von Zuchtverbänden und ihren Anhängern gefördert und vom Käufer - wenn schon nicht gefordert - zumindest billigend in Kauf genommen - die einzige Rechtfertigung hierfür ist eine Nachfrage des Marktes.

Des weiteren...öhm... wie sag ich das jetzt ohne Dir zu nahe zu treten?.... meinst du ernsthaft, dass Sanktionen in der Öffentlichkeit verhängt werden? In einem Forum?
Ich habe keine Ahnung welcherlei Folgen das für die Betreffenden hat, wobei es mich als Mitverantwortlichen (Besitzer dieser "Qualzucht") sogar noch ein wenig was angehen würde.
Du forderst hier aber, dass Leute öffentlich an den Pranger gestellt werden. Den selben demokratischen Rückschritt machen wir auch gerade im Strafvollzug (Ächten statt ändern), weshalb man Dir und deiner mittelalterlichen Vorstellung vom Strafrecht wohl keinen persönlichen Vorwurf machen kann.

Wäre ich hier Funktionär, ich würd`den Teufel tun und sowas vor einer Öffentlichkeit regeln, die die eigentlichen Tatsachen zu großen Teilen nicht nachvollziehen kann.
Schauprozesse waren, sind und bleiben einzig und allein ein Mittel zur Volksbeschwichtigung /-belehrung. In einer derart "aufgeklärten" Welt sollten wir einen "Circus Maximus" oder "Nürnberger Prozesse" eigentlich nicht mehr brauchen - jeder sollte reif genug sein mit seiner Empörung angemessen umzugehen und anstatt Rache und Genugtuung eher eine Verbesserung der "Misstände" in`s Auge zu fassen.
Der Pranger bringt Ausgrenzung, Demütigung und für die Zuschauer Genugtuung. Hätte er jemals "Straftaten" verhindert, hätte er nie - oder nicht mehr als ein, zwei Mal - eingesetzt werden müssen.

:prost:
Wer Rächtschreipfeler ,finden tut oder falschä kommas kan, sie behaltän!

Tina

Schüler

Beiträge: 171

Wohnort: Berlin

Beruf: Altdeutscher Fuchs

  • Nachricht senden

75

Sonntag, 22. August 2010, 14:53

Zitat

Original von fistel
Morgääähn,
polnische Habndwerker arbeiten wohl auch Sonntags.... egal.

Wiederum verstehe ich nicht warum Du, Tina, hier so einen Aufstand probst. Beide Weiss-Tiger sind wohl auf, verrichten beste Arbeit und von Qualzucht kann hier wirklich keine Rede sein.
Wenn Dir Qualzuchten wirklich en Anliegen sind, gäb`s genug sinnvolles zu tun: Doggen vergreisen bevor sie erwachen werden, Bullterrier schütteln gerne mal die eigenen Welpen tot, die Wirbelsäule des Dackels nicht zu verschweigen oder die chronische Bindehautentzündung aller schwer belefzten Rassen. Chihuahuas zeigen für mich bei jedem Schmuse-Versuch deutliche Anzeichen von echter Panik.


Züchten wir hier aber nicht!! UNd ja mich regen auch viele ander Zuchten auf!Und auch da empfinde ich keinen züchterischen Sinn mehr!!!
Und ja auch bei den DHS-Züchter gibt es sehr erfahrene Leute, trotzdem hat man sich HD und so ins Boot geholt

Zitat

Original von fistel
Achja, dann ist da noch der Shar-Pei mit seinen Entzündungen in den Falten und werden Huskies nicht für Privat-Leute sogar absichtlich mit blauen Augen gezüchtet?
All das ist legal - wird sogar von Zuchtverbänden und ihren Anhängern gefördert und vom Käufer - wenn schon nicht gefordert - zumindest billigend in Kauf genommen - die einzige Rechtfertigung hierfür ist eine Nachfrage des Marktes.

Des weiteren...öhm... wie sag ich das jetzt ohne Dir zu nahe zu treten?.... meinst du ernsthaft, dass Sanktionen in der Öffentlichkeit verhängt werden? In einem Forum?
Ich habe keine Ahnung welcherlei Folgen das für die Betreffenden hat, wobei es mich als Mitverantwortlichen (Besitzer dieser "Qualzucht") sogar noch ein wenig was angehen würde.
Du forderst hier aber, dass Leute öffentlich an den Pranger gestellt werden. Den selben demokratischen Rückschritt machen wir auch gerade im Strafvollzug (Ächten statt ändern), weshalb man Dir und deiner mittelalterlichen Vorstellung vom Strafrecht wohl keinen persönlichen Vorwurf machen kann.

Wäre ich hier Funktionär, ich würd`den Teufel tun und sowas vor einer Öffentlichkeit regeln, die die eigentlichen Tatsachen zu großen Teilen nicht nachvollziehen kann.
Schauprozesse waren, sind und bleiben einzig und allein ein Mittel zur Volksbeschwichtigung /-belehrung. In einer derart "aufgeklärten" Welt sollten wir einen "Circus Maximus" oder "Nürnberger Prozesse" eigentlich nicht mehr brauchen - jeder sollte reif genug sein mit seiner Empörung angemessen umzugehen und anstatt Rache und Genugtuung eher eine Verbesserung der "Misstände" in`s Auge zu fassen.
Der Pranger bringt Ausgrenzung, Demütigung und für die Zuschauer Genugtuung. Hätte er jemals "Straftaten" verhindert, hätte er nie - oder nicht mehr als ein, zwei Mal - eingesetzt werden müssen.

:prost:



Ich will keinen an Ausgrenzen aber ich finde es schon komich, Uwe Link schreibt auf seiner Seite das man Tiger nie miteinander verpaaren DARF, aber trotzem ist es gemacht??? UND er ist doch auch bei der AAH???


Ach ja und wenn ich mich jetz wieder Wiederholen, WIR reden grade alles wieder schön!! :kotz:
Es kann ja sein das die beiden weißtiger ihre Arbeit gut machen, möchte ich auch nicht kritisieren!! Kenne die Hunde nicht, kann nur das lesen was ander hier schreiben.
ABER ich finde es einfach traurig, DAS man doch machen kann was man will auch in solchem Zuchtverein :verdaechtig: Brauch man auch nicht wirklich einen?? Wenn die zuchtwarte, Vorstände sich alles gefallen lassen oder auch ALLES SO abnehmen??!


Ich sage auch ganz ehrlich ich hatte auch mal die Idee, wenn mir eine Hündin gegenüber steht, WO ich sage da PASST alles! Vielleicht nen Wurf gemacht hätte, nach entsprechenden Prüfungen der Hündin!
Mein Alte hat HD, fällt raus!!IS vom Wesen her aber super!
Die Kleine IST zu MIR unsicher im Wesen, hat aber einen Trieb, wo nach sich einige die Finger lecken!!<-- Fällt raus! (dabei soll es ein gelungerer Wurf sein) Gibt nie Welpen von den beiden.

Und JA vielleicht SETZE ich andere Prioritäten als die AAH!! :pfeif: :pfeif:

Aber vielleicht bin ich auch zu blöde den SINN dahinter zu sehen, das man SOLCHE Zuchten eingehen muss :ahja: :ahja:

fistel

Schüler

Beiträge: 143

Wohnort: daniel herter

Beruf: Tiger

  • Nachricht senden

76

Sonntag, 22. August 2010, 17:11

Beim DSH kannst als Züchter so gut sein wie du willst - da bekommst keine gesunden Hunde. Das gewünschte Gebäude schließt gesunde Tiere ja fast schon gänzlich aus.

Und zu deiner Aussage:
"Uwe Link schreibt auf seiner Seite das man Tiger nie miteinander verpaaren DARF, aber trotzem ist es gemacht??? UND er ist doch auch bei der AAH???"
Muss man jetzt schon beim Beitritt zu einem Verein seine Meinung gleichschalten? Dann kommt als nächstes die AAH-Uniform,.... ne, da denk ich wieder zu böse.
Uwe Link scheint ein sehr erfahrener Mann zu sein, aber allein bei der Frage, ob Tiger ein eigener Schlag sind, oder nicht, würde ich von seiner Meinung deutlich abweichen. Dürft ich dann nicht zusammen mit ihm in einen Verband?

Und zu deiner letzten Zeile: ich würd mir nicht gleich mit einem Hammer auf den Kopf schlagen, sobald ich anfange meine eigene Meinung kritisch zu überdenken. Solltest Du auch nicht. Dafür eher ein "Daumen hoch!" und "Weiter so!". Selbstkritik hat noch niemandem geschadet.
Wobei ich sowas eher für mich im Stillen durchdenken würde...

:prost:
Wer Rächtschreipfeler ,finden tut oder falschä kommas kan, sie behaltän!

fistel

Schüler

Beiträge: 143

Wohnort: daniel herter

Beruf: Tiger

  • Nachricht senden

77

Sonntag, 22. August 2010, 22:37

Jetzt hab`ich das ganze Abendessen (und -trinken) über unseren letzten Wortwechsel (oder Schriftwechsel) nachgedacht... und irgendwie klingt`s mir zu derbe nach Streit, dafür, dass wir beide ja im Grunde in Sachen Tierschutz fast der selben Meinung sind.
Mag`s die tolle Ente gewesen sein, oder doch die guten Willis - ich werf was Versöhnliches in den Ring:
Ich würd`uns nicht als "blöde" bezeichnen, wenn wir so eine Zuchtaktion oder auch andere Dinge nicht nachvollziehen können. Nur als "unwissend", weil .... nuja, reinguggen kannst halt nicht in andere und nachfragen wird wohl auch nicht drin sein.

:prost:

P.S.: "blöd" würde ich dann wählen, wenn jemand alle Faktoren einsehen kann und es dann trotzdem noch nicht versteht (im Sinne von "Nachvollziehen", nicht von "Nachempfinden")
Wer Rächtschreipfeler ,finden tut oder falschä kommas kan, sie behaltän!

Maik

Fortgeschrittener

Beiträge: 366

Wohnort: nähe Ulm

  • Nachricht senden

78

Montag, 23. August 2010, 12:53

@Anne,

meine Reaktion war wohl einwenig überzogen. Sorry :bussi: .

Mir geht es auf den Zeiger wenn sich Leute in Sachen mischen von den sie keine Hintergrundinfo`s haben!!!
Sich aufspielen als währen wir Schäfer die dümmsten Menschen auf Gotteserden :( .
Jetzt verstehe ich einige Kollegen, die keine Hunde mehr in Privathand geben.
Es ist zum :kotz:.

Grüsse Maik :sorry:
Üb wie du kämpfst!

huetehunde-hf.de

Tina

Schüler

Beiträge: 171

Wohnort: Berlin

Beruf: Altdeutscher Fuchs

  • Nachricht senden

79

Mittwoch, 25. August 2010, 20:00

Zitat

Original von Maik

Mir geht es auf den Zeiger wenn sich Leute in Sachen mischen von den sie keine Hintergrundinfo`s haben!!!
Sich aufspielen als währen wir Schäfer die dümmsten Menschen auf Gotteserden :( .
Jetzt verstehe ich einige Kollegen, die keine Hunde mehr in Privathand geben.
Es ist zum :kotz:.

Grüsse Maik :sorry:



DAS hat NIE einer geschrieben!! Ich find es halt nur schade, das man eher Krankheiten in kauf nimmt (GENDEFEKTE, taub, blind, überzeichnet ect, pp.), als wirklich auf Gesundheit (körperlich, wie genetisch) zu züchten!


Nur mal für die, die versuchen den AH in der FCI anerkennen zulassen, dann wird man richtig Probleme bekommen und die Hunde werden nicht mehr mit Papieren verstehen. (Egal wie gut sie sind)

Werde hier jetz einen Kat machen, den sonst nimmt das nie ein ende.

Kann nur hoffen das vielleicht doch mal mehr geguckt wird was so verpaart wird.
UNd nur weil ich nicht nur Schäfer bin, sondern noch ander Aufgaben in meinem Betrieb mache, bezeichne ich mich auch als Privathalter!!

LG Tina und Füchse
P.S. Musste so lachen, als ich die Foto einem Freund zeigte, weil er nicht wußte wie der Tiger aussieht:
Informativ: http://www.a-a-h.de/index.php?id=21&gall…rie_titel=Tiger :totlach:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tina« (26. August 2010, 12:11)


Maik

Fortgeschrittener

Beiträge: 366

Wohnort: nähe Ulm

  • Nachricht senden

80

Donnerstag, 26. August 2010, 18:58

@Tina,

aus welchen erklärlichen Gründen sollte der AH in den FCI auf genommen werden. Wenn das passiert ist er dem Tode geweiht. Dann sind all die Eigenschaften die du genannt und schätzt in kürzester Zeit dahin.

Was den Tiger betrifft:
was ist an dem so lustig?

Gruss Maik
Üb wie du kämpfst!

huetehunde-hf.de