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Dienstag, 7. Juli 2015, 10:05

wer kann uns helfen? Sam ist total unterfordert und depressiv

Hallo allerseits,

ich brauche Hilfe von Menschen, die wissen wie ein AAH tickt. Wir haben zwei Hunde.
Max unseren Senior, ein Hovawart Mix mit fast 13 Jahren und Sam ein Mix aus:hilfe:
Gelbbacke und Kurzhaarcollie, 6 Jahre.

Max kam vor 8 Jahren aus dem Tierheim zu uns. Er ist unser "Jackpot", sagt mein Mann.
Max liebt alle Lebewesen, ist immer freundlich, folgt aufs Wort, kann überall ohne Leine
gehn, versteht mich auch ohne Worte und braucht tausend Streicheleinheiten.
Pflegeleicht eben, aber nicht speziell. Für meinen Mann toll, weil er einen nicht fordert.

Sam kam als 8 Wocen alter Welpe zu uns und hat mein Leben von Anfang an auf den
Kopf gestellt. Zuerst dachte ich, dass ich plötzlich zu blöd bin einen jungen Hund zu erziehen.
Bis ich auf das AAH Forum gestoßen bin und mir klar wurde, wie Sam tickt.
Sam ist für mich charakterlich der beste und tollste Hund, den ich je hatte.

Ich sage immer, wir haben ein Innnen- und ein Außenverhältnis. Zuhause will Sam nur
eines, in meiner Nähe sein egal wo ich mich aufhalte und er folgt auch.
Unterwegs kann ich ihn heute noch, nur da ohne Leine laufen lassen, wo ich genau weiß,
dass nichts unterwegs ist was man jagen/hüten könnte. Aber wir haben einen Fluß in der
Nähe wo wir eigentlich immer allein sind. Da können beide toben, spielen, raufen, Wettrennen machen,
buddeln, baden. Sie sind "beste Freunde"
Sam und ich machen Suchspiele, Ballspiele, Leinenführigkeit, kleine Tricks...ohne Max, der das alles nicht
gerne macht. Sam ist bei allen neuen Dingen mit Feuereifer dabei und will immer wieder was Neues lernen.
Er ist viel, viel Intelligenter als Max, aber es wird darum auch alles schnell langweilig, wenn wir zu lange das
selbe machen. Er fordert ständig meine Kreativität.


So war das bis jetzt. Seit ein paar Wochen aber will Max nur noch seine Ruhe. Er mag sich nicht mehr mit Sam
beschäftigen. Am liebsten liegt er zuhause im Hof oder im Haus und döst. Beim Spazieren gehen, trottet er neben
mir her, nur im Wasser da ist alles gut. Der TA meint, dass seine Spondylose wieder schlimmer geworden ist.
Ich denke, dass das in seinem Alter auch ok. ist.

So, nach langer Einleitung, kommt unser Problem. Sam ist dermaßen auf Max fixiert, dass er inzwischen genauso
wie eine alter Hund rumtrottet und den ganzen Tag rumdöst. Er lässt sich auch fast zu nichts animieren. Wenn ich
mit ihm allein rausgehe, um ihn auszulasten, sucht er ständig nach Max und will wieder nach Hause. Dort mag er
aber auch nichts tun. Wie wenn alles Leben aus ihm gewichen wäre. Ich habe alles probiert, was ihm sonst Spass
macht, ohne Erfolg. Und wenn er Max zum Spielen oder Rennen auffordert und dann eine Abfuhr bekommt, dann
trottet er mit hängendem Kopf und Ohren in ein Eck und legt sich traurig hin und ist mit nichts zu animieren.

Wie kann ich meinen Hund wieder zum Leben erwecken? Den von dem hat Sam sonst wahrlich genug!
Ich habe mir auch schon überlegt, einen Welpen dazuzuholen. Dann hat Max seine Ruhe und ich könnte
mit den beiden anderen etwas unternehmen. Und Sam wäre nicht mehr so auf Max fixiert. Vielleicht würde
er ja auch die Aufgabe mitübernehmen den "Jungen" zu erziehen. Ich weiß aber nicht, ob das wirklich eine gute
Idee ist.

Ich feue mich schon jetzt auf eure Anregungen und eure Hilfe. Natürlich auch Sam und Max. :danke: :danke: :danke:

2

Montag, 13. Juli 2015, 21:05

Hallo!
Das hört sich ja kompliziert an! Wir haben selbst einen alten Appenzeller Mix, 12 Jahre, und einen fast neunjährigen altdeutschen Tiger. Zum Glück war, dass alleine mit dem Altdeutschen weggehen nie ein Thema. Unser alter Hund kann nämlich auch nicht mehr weit laufen, den kann man nur noch auf ganz kurzen Strecken mitnehmen. Miut Aika wurde halt von Anfgang an öfter mal was alleine unternommen, bei den Schafen hatten wir sie meist alleine dabei.
Ich kann dir leider nicht sagen, ob es gut ist einen Welpen dazu zu nehmen. Ich kann aber auch nicht verstehen, dass dein Hund so auf den alten Hund fixiert ist . Und du für ihn nicht, wenn er allein mit dir ist, nicht ausreichst. Ist er unsicher? Bist du für ihn nicht der Rudelführer?
Das ist leider alles was mir dazu einfällt.
Viele Grüße Bärbel

Heidi

Fortgeschrittener

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Beruf: Altdeutscher Fuchs und Süddeutsche Schwarze

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3

Donnerstag, 16. Juli 2015, 06:57

Hallo,
einem älteren Hund, der nur noch seine Ruhe haben will, würde ich lieber keinen Welpen zumuten. Hunde sind nicht immer "nur nett", ein heranwachsender Junghund könnte einem älteren unter Umständen schwer zusetzen. Wenn es deinem Sam nicht gelingen will, Max zu motivieren, wird´s ein weiterer Hund wohl eher auch nicht schaffen.
Ansonsten sehe ich das Problem wie Bärbel. Die Frage ist, warum dein Jüngerer so auf den Max fixiert ist. Da würde ich ansetzen.
VG Heidi
Ein Hund hat die Seele eines Philosophen
Platon

4

Donnerstag, 16. Juli 2015, 19:46

Hi,
ich würde da auch eher von einem Welpen abraten, solange der Senior noch lebt.
So hart wie das klingen mag - Du solltest die Situation aussitzen und warten bis sich die Sache von selbst erledigt - ich hoffe Du verstehst was ich meine.
Kann es sein, dass beide Hunde merken, dass Max bald über die Regenbogenbrücke gehen könnte?
Es grüßt der schwarze Donner vom Bodensee

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Beruf: Schülerin

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5

Donnerstag, 27. April 2017, 14:58

Ein sehr schwieriges Thema. Von einem Welpen würde ich abraten, versuche es stattdessen dochmal mit anderen Hunden? Vllt habt ihr ja eine Hundewiese oder einen Hundeplatz mit Hunden, die in seinen alter sind, damit er mal wieder mit anderen Hunden spielen kann. Vieleicht kann dass ihm helfen.

6

Mittwoch, 17. Mai 2017, 12:00

Oder vielleicht sogar ein anderes Tier, manchmal kann sowas auch für neue Vitalität sorgen