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füchse

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61

Sonntag, 15. April 2012, 17:10

Swanie Simon hat die Tabellen als Anhaltspunkte für Anfänger gemacht.Sie selber sagt,man soll nicht so ein Gedöns um die Fütterung der Hunde machen.Ein klein wenig nachdenken wie es in der Natur ist(d.h.vom Tier Fleisch ,Innereien,ein Teil Knochen und Mageninhalt).Was Hunde sonst noch in kleinen Mengen finden an Obst,Kräutern und ab und an ein Ei.
Getreide in so grossen Mengen wie in vielen Trofu ist unnatürlich.
LG Margot

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »füchse« (15. April 2012, 21:12)


TinaH

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62

Sonntag, 15. April 2012, 17:45

Zitat

Sei deinem Welpen eine souveräne, verlässliche Leitfigur, zeige ihm die Welt, gib ihm Sicherheit und setze ihm auch Grenzen, das ist für seine Entwicklung wichtiger als das Einhalten von komplizierten Fütterungsmethoden.


Jaja, das geht klar, ist meinn zweiter AH und meine alte Hündin hab ich perfekt hingekriegt. Die hat halt (sehr teures) Trockenfutter gekriegt, weil ich mich ans Fleisch nicht rangetraut habe.

Ich meinte das mit "Familienmitglied" ja auch nur bezogen darauf, daß ich eben nur diesen einen Hund habe und nicht hauptberuflich mit Hunden als Arbeitstieren arbeite. Denn dann hat man (so denke ich) zu dem ganzen eine professionellere Einstellung und macht bei Weitem nicht so viel "Geschiß"



Ja Margot, das hatte ich schon auch gelesen, aber andererseits schreibt sie halt auch, daß es eben so und so zusammengesetzt sein muß (sollte) und 20 bis 30% Gemüse oder Getreide. Und ellenlange Tabellen mit allen möglichen Gemüsen, die man auch immer schön abwechseln soll usw. Ich hab mir Reisflocken gekauft (mit etwas Möhre und Lauch drin), die mische ich ab und an unter, genauso wies ab und an Hüttenkäse oder Quark gibt oder ein ganzes Ei von meinen eigenen Hühnern. Da wollte ich auch schon eines komplett verfüttern, weil es immer über den Zaun in meinen Garten ist, aber da war grad meine Freundin da, die sich der Henne angenommen hat, also gabs bisher nur gekaufte Flügel...


Mich beruhigt ungemein, was Gerd schreibt, denn so waren auch meine Gedankengänge. Daß die Schäfer sicher für ihre Hunde kein Gemüse kochen, pürieren und portioniert einfrieren. Und Borretschöl füttern und Löwenzahn sammeln usw, :totlach:
Man muß sich die Ruhe und Gelassenheit eines Stuhls zulegen - der muß auch mit jedem Arsch zurecht kommen!

Maik

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63

Sonntag, 15. April 2012, 18:53

Zu dem Beitrag den Heidi als Zitat einstellte.

Zu der Zeit waren die Herdengrösse bei ca.300 Tieren. Da haben die Schäfer nicht so viele Hunde gehabt wie heute. Ich gehe mal von 3 bis 4 Hunde aus.
Üb wie du kämpfst!

huetehunde-hf.de

Heidi

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64

Sonntag, 15. April 2012, 22:34

Den da:

Zitat

Aus "Von Hirten, Pfennigsuchern und Rippenbeißern", Seite 49 ff: "In der Regel wurde ein Teil der Entlohnung des Schäfers in Form von Futter für die Hunde bezogen. So waren im Deputatsvertrag des Gutsschäfers Emil Streim in Stockhausen in den 1950er Jahren täglich zwei Liter Milch und Schrot für die Hunde festgelegt (Müller 2003 mdl.)"
Ein Hund hat die Seele eines Philosophen
Platon

biber

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65

Montag, 16. April 2012, 07:03

die selbstständigen Wanderschäfer in Baden Württ. zu Beginn des 20.Jahrhunderts hatten selten Milch für die Hunde zur Verfügung, die hätten sie ja ständig frisch kaufen müssen. Gefüttert wurde Haferschrot, der in heißem Wasser!!! zu einem steifen Brei gequollen war. Ab und zu gab es dazu einen kleinen Klumpen Schafsfett. Fleisch bekamen die Hunde nur, wenn ein Tier verendet war oder in Form von Nachgeburten während der Lammzeit. Ich kannte noch einige schrotgefütterte AHs, ihr Fell war manchmal etwas glanzlos und die Hunde waren sehr dünn, aber aktiv und ausdauernd an der Herde

hüterin

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66

Montag, 16. April 2012, 18:24

Zitat

Original von biber
wenn Hundeernährung so aufwändig wäre, wie manche Fütterungsexperten uns Glauben machen wollen, gäbe es außerhalb einiger reichen westlichen Industrieländer keine Hunde.....
Schlachtabfälle, tote Lämmer, ab und zu ein Huhn, oder überfahrenes Wild vom Jäger, Essensreste und manchmal auch Trockenfutter, damit füttere ich seit Jahrzehnten meine Hunde, die alle bis ins hohe Alter sehr fit waren.
Es soll mittlerweile Leute geben, die sich über die Zusammenstellung der Hundemahlzeit mehr Gedanken machen als über ihr eigenes Essen oder das ihrer Kinder.......



Guten Abend Gerd,
bekommen deine Hunde die Lämmer komplett verfüttert (mit Fell) oder ziehst du es vorher ab?
Grüße Anne
Achte den Hüter der Herde, wenn du willst, dass die Schafe in Frieden leben. (Sokrates)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »hüterin« (16. April 2012, 18:28)


biber

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67

Montag, 16. April 2012, 20:27

ich füttere Lämmer komplett mit Fell, habe aber gerade drei Flaschenlämmer im Garten am Haus, mein Rüde ist mit dabei, auch ohne Aufsicht, leckt sie ab, beschnuppert sie, wedelt freundlich mit dem Schwanz oder schläft neben den Lämmern. Nur nachts werden Hund und Lämmer getrennt, damit der Rüde seine Ruhe hat. Bilder dazu findest du in Facebook wenn Du Gerd Leder eingibst. Dasselbe mit Hühnern: tote Hühner werden gefressen, lebende Hühner nicht beachtet, auch ohne Aufsicht.

hüterin

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68

Dienstag, 17. April 2012, 19:44

Zitat

Original von biber
ich füttere Lämmer komplett mit Fell, habe aber gerade drei Flaschenlämmer im Garten am Haus, mein Rüde ist mit dabei, auch ohne Aufsicht, leckt sie ab, beschnuppert sie, wedelt freundlich mit dem Schwanz oder schläft neben den Lämmern. Nur nachts werden Hund und Lämmer getrennt, damit der Rüde seine Ruhe hat. Bilder dazu findest du in Facebook wenn Du Gerd Leder eingibst. Dasselbe mit Hühnern: tote Hühner werden gefressen, lebende Hühner nicht beachtet, auch ohne Aufsicht.


Vielen Dank für deine Antwort, bei Facebook bin ich schon seit einer weile nicht mehr registriert daher kann ich die Bilder leider nicht sehen.
Ich habe nur gefragt da ich Lämmer vorher immer abgezogen habe , und die Köpfe auch und ich es sozusagen nicht anders kennengelernt habe.
Bzw. manche Kollegen verfüttern die Lämmer auch im Rohzustand, ich aber war da bisher ein wenig von abgeschreckt.
Obwohl ich mir sicher bin das meine Hunde genau wissen egal ob abgezogen oder nicht was für ein Tier sie vorgesetzt bekommen zur Mahlzeit.
Wie haben es die Schäfer eigentlich damals praktiziert in deinem Raum gab es die Schafe oder Lämmer da auch komplett mit allem?
Grüße Anne
Achte den Hüter der Herde, wenn du willst, dass die Schafe in Frieden leben. (Sokrates)

biber

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69

Mittwoch, 18. April 2012, 07:23

@Anne, die Schäfer in meiner Gegend haben schon immer individuell und sehr verschieden gefüttert. Ich kenne einige, die komplette Lämmer füttern und damit keine Probleme haben, andere ziehen ab und zerlegen, andere füttern gar nix vom Schaf, aber Schlachtabfälle von Rindern, und nicht wenige geben ausschließlich Trockenfutter.
Vielfach herrscht die Meinung, wenn die Hunde komplette Lämmer fressen dürfen, dann würden sie früher oder später anfangen, selbst Lämmer und Schafe zu töten. Meiner Meinung nach ist das eher eine Frage der Ausbildung und Sozialisierung . Schlecht ausgebildete oder schlecht veranlagte Hunde werden durch Fütterung mit Trockenfutter nicht besser und gute Hunde werden nicht schlechter, wenn sie tote Lämmer fressen dürfen. Mein Hund weiss, was er töten darf (Mäuse, Ratten usw) und was nicht (Haustiere, Nutztiere, Wild)

Medi

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70

Freitag, 13. Juli 2012, 17:39

Tagchen zusammen.
Zum Thema BARFen möchte ich hier unsere Erfahrungen mal loswerden.
Erster Fall:
Unsere Tigerin ist jetzt 5 Jahre alt. Sie hatte schon als Welpe stetig Untergewicht und war eine sehr schlechte Esserin. Mit dem "besten" TroFu gefüttert (vom Tierarzt empfohlen! und verkauft!) änderte sich nichts, im Gegenteil: wunde Pfoten, gerötete Haut und Juckanfälle! Nach Umstellung auf gekochtes Fleisch mit Reis verbesserte sich der Zustand sehr schnell. Der Tierarzt empfahl wieder TroFu zu füttern, einen Tag später das selbe Dilemma!
Wieder zurück zum Gekochtem war alles wieder gut. Dann gabs einmal Tiefkühlfisch, roh, die Allergie trat sofort wieder auf, wir hatten den Übeltäter gefunden: Fischmehl. Eine Recherche (wir haben die Möglichkeit hier genauer nachzusehen) ergab dass 95% aller TroFu's Fischmehl enthalten (tierische Nebenerzeugnisse und Bindemittel), ohne Fischmehl gibts nur wenige und diese sind kaltgepresst und schw****teuer. Daraufhin haben wir uns entschlossen zu BARFen.
Zweiter Fall: Unser Hovawart ist jetzt sieben Jahre alt. Mit zwei Jahren wurde er kastriert und hat ab dem Tag ständig zugenommen. Jeder Happen, jedes Leckerli hat er 10-fach in Körpergewicht umgesetzt. Die TroFu Sorte wurde in "Light"-Variante gewechselt (wie oben vom TA empfohlen!). Keine Änderung!
Wohlgemerkt, das Futter gilt als eines der Besten und der Teuersten! Die Futterration wurde immer geringer und ein 36kg Hund hat Appetit das ist klar.

Mit dem Beginn des BARFens hat sich alles grundlegend geändert. Die Tigerin kann heute rohen Fisch in Unmengen fressen ohne irgendwelche allergischen Anfälle zu bekommen. Der Hovawart bekommt seinem Körpergewicht angepasste Futterrationen und sein Idealgewicht kann mühelos eingehalten werden. Dass beide gesund und munter sind, ist für uns selbstverständlich.

Eigentlich ist BARFen ganz einfach:
2-3% vom idealen Körpergewicht ergibt die Futtermenge pro Tag.
davon 1/3 Kohlehydrate in Form von Obst, Gemüse
wenn Getreide zugefüttert werden soll/muss (deckt erhöhten Energiebedarf), dann höchstens 1/3 vom Kohlehydratbedarf.
2/3 in Form von (Roh-)Fleisch in jeglich erdenklicher Form (außer Schwein).

Beispiel: Hund soll 36kg wiegen, 2-3% wären dann 720g bis 1080g Tagesration. (Die Spanne zeigt schon wie relativ das Ganze zu sehen ist). Legen wir uns mal auf 900g fest. Dann würden 300g Gemüse/Obst (am besten morgens) verfüttert. Angereichert mit Quark, Joghurt o.ä. je nach Laune. Öle, also ungesättigte Fettsäuren sollten auf jeden Fall (1-2 Esslöffel) dazu verabreicht werden. Auf jeden Fall das Ganze gut pürieren, Hunde können Pflanzenfasern nicht aufschliessen, dazu ist die Zeit für die Verdauung zu kurz und sie besitzen nicht die notwendigen Enzyme wie wir Menschen. Haben Hunde höheren Energiebedarf (Arbeits- und Sporthunde) dann können (hier zum Besipiel passend) bis zu 100g Getreideanteile (Kalorien) beigemengt werden (der Obst/Gemüse-Anteil verringert sich natürlich dadurch!). Der Fleischanteil wäre dann 600g der bei einer zweiten Mahlzeit gegeben wird. Wir unterteilen diesen Anteil an Fleisch (Nachmittags 500g) und Knochen (Abends bis 200g je nach dem). Getriede bekommen unsere nur in geringen Mengen und nur nach Bedarf.
An Fleisch sollten alle erdenklichen Sorten, am besten vom Rind, verfüttert werden. Hier können und sollen Euter, Kopffleisch, Pansen, Lefzen und alles andere verwendet werden. Nur reines Muskelfleisch zu füttern wäre zu einseitig.

Bei Gemüse gilt eines zu beachten: keine Tomaten, Paprika (Nachtschattengewächse) und keine (Wein)Trauben. Einschränkungen gibts es hier aber kaum (bitte nachlesen).

Wir BARFen nun schon seit über drei Jahren und unsere Hunde sind rundum gesund, zum (Umsatz)-Leid unseres Tierarztes. Obst holen sie sich sogar selbst von den Bäumen und wenn ich einen Apfel esse läuft bei beiden der Sabber.
Noch eines zum Mischen von TroFu und BARFen: Finger weg! TroFu benötigt durch den hohen Getreideanteil eine längere Verweilzeit im Magen und Darm. Fleisch, Obst und Gemüse "überholen" das TroFu und es kommt zu Magen- und Darmbeschwerden. Die Konzentration der Magensäure erhöht sich automatisch beim BARFen und das ist bei Vergabe von TroFu bedenklich wegen der Übersäuerung. Beim Menschen führt sowas zu Darmentzündungen und/oder zu Sodbrennen.

Noch eine kleine Geschichte zu unserem Tierarzt:
Unsere Tigerin hatte nachweislich von Geburt an Würmer. Mehrfache (chemische) Entwurmungskuren waren erfolglos. Nach jeder Entwurmung liesen wir den Kot untersuchen und nach 14 Tagen waren die Biester wieder da, mehr wie zuvor! Dann haben wir eine Kräuterkur ausprobiert (cdVet) und nach 3 Monaten war die Kleine dann endlich wurmfrei. Eine Leidenschaft der Kleinen ist es Mäuse zu fangen und zu vertilgen (BARFen intuitiv :pfeif:) und da wir regelmäßig Kotproben untersuchen lassen, wissen wir dass beide Hunde absolut wurmfrei sind (ohne Entwurmungskuren und das seit Jahren!!). Das Imunsystem ist so stark, die Konzentration der Magensäure so hoch (durch das BARFen) das Parasiten dieser Art keinerlei Chance mehr haben. Was will man mehr.

Hier noch ein paar Literaturhinweise:

Hunde würden länger leben, wenn ...: Schwarzbuch Tierarzt von Dr. med. vet. Jutta Ziegler
Das natürliche Allergie-Stopp-Programm von Vera Rosival
B.A.R.F. - Artgerechte Rohernährung für Hunde: Ein praktischer Ratgeber von Barbara Messika
... gibts alles bei Amazon.de

... und wer noch Fragen hat, nur zu!!
nur wer mit seinem Denken Grenzen überschreitet, wird etwas bewegen

CiuFio

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71

Samstag, 14. Juli 2012, 11:26

Das, was Klaus schreibt, kann ich nur bestätigen :)
Liebe Grüsse
Rahel

TinaH

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72

Montag, 16. Juli 2012, 08:26

Gut beschrieben!

Was für eine Art Knochen füttert man am Besten?
Nachdem meine Hündin nun alle Zähne hat, kann sie damit jetzt auch mal was anfangen :D Momentan beschäftigt sie sich mit Rinderrippen, die ich schon länger umliegen habe, weil sie als Welpe nur drauf rumgekaut hat. Jetzt zerschreddert sie sie regelrecht. Schulterblätter hatte ich noch. Die Kuhfüße (komplett mit Fell) liegen unbeachtet im Hof rum, da muß ich vielleicht mal frische holen.

Ansonsten kaufe ich öfters fertig gemischtes BARF von Haustierkost.de
Man muß sich die Ruhe und Gelassenheit eines Stuhls zulegen - der muß auch mit jedem Arsch zurecht kommen!

Heidi

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73

Montag, 16. Juli 2012, 20:59

Zitat

Was für eine Art Knochen füttert man am Besten?

Angefangen habe ich mit Hühnchen - mit Haut und Fleisch, wenn du es bekommst, auch ungerupft,
Lamm, wenn noch gut Fleisch dran ist, brauchst du dir auch keine Sorgen, wegen Verstopfung zu machen,
und Ochsenschwanz.
Bei Markknochen sollte das Loch entweder deutlich größer oder deutlich kleiner als der Unterkiefer deines Hundes sein - wir hatten in der TA-Praxis schon Hunde, die sich den Knochen über den Unterkiefer gestülpt hatten, da war dann Narkose nötig, um den Hund wieder davon zu befreien.
Mittlerweile gebe ich meinen Hunden alles an Knochen (nur roh!), was ich bekommen kann, was ihnen zuviel ist, wird vergraben und das holt sich anschließend der Fuchs. Würde mit einem jungen Hund aber anfangs darauf achten, wieviel er frißt und verträgt, ohne Probleme zu bekommen.
Die Füße von Kuh, Reh oder Damwild haben meine auch nicht wirklich interessiert - ist vielleicht zu wenig dran.
VG Heidi
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Platon

TinaH

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74

Dienstag, 17. Juli 2012, 07:09

Hühnerflügel hab ich auch schon gefüttert (mit der Gartenschere etwas kleingeschnitten, da Hund noch im Zahnwechsel war), aber ich hab etwas Probleme damit, Huhn zu kaufen wegen der beschissenen Haltung/Fütterung. Und unsre eigenen Hühner essen wir halt selber :D

Wo kriegt Ihr denn Knochen mit Fleisch her? Unser Aussiedler hat ein recht neues Schlachthaus, da kann ich Schlachtabfälle holen (Rind), aber halt nur Pansen, Blättermagen, Milz, Lunge, Schlund etc. Knochen verkauft er für Suppe, da scheinen die Leute sehr wild drauf zu sein. Wir wohnen neben nem Metzger, der kriegt die Hälften aus dem Schlachthof (hier ist also nix mit Innereien), aber halt auch Rinder. Die Schäfer verfüttern ja alles selber, was so anfällt...
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moni

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75

Dienstag, 17. Juli 2012, 07:31

Fleischknochen kaufe ich im Supermarkt.
Ich füttere aber nur Lammrippen, die gibt es schon mal umsonst im türkischen Supermarkt.
viele Grüße Moni mit der Viererbande

hüterin

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76

Dienstag, 17. Juli 2012, 08:25

da wir momentan nicht lämmer schlachten bzw. schafe.
besorge ich mir überwiegend hier meine Knochen für die Vierbeiner :

http://www.frischfleisch-barf.de/index.html
aber auch vom Fleischer nebenan. an rindfleischknochen kommt man manchmal gar nicht so gut ran,da ja leider überwiegend Schweine geschlachet werden.
Letztens haben wir Rehknochen vom Jäger bekommen das war natürlich auch ein leckerbißen =).
unter anderem habe ich auch hier schon bestellt:

http://www.frostfutter-plauen.de/fuer-hu…fuer-hunde.html
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TinaH

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Mittwoch, 18. Juli 2012, 11:25

So, jetzt hat sich im zufälligen Smalltalk ergeben, daß der Sohn einer Kollegin Burenziegen züchtet, da kann ich beim nächsten Lämmerschlachten die Überreste kriegen.

Was soll ich alles "bestellen"? Die Rippen nennt man wohl "Dünnung", oder? Wie siehts mit Hals + Wirbelsäule aus? Die Beine? Macht es nix, daß das Röhrenknochen sind? Schädel macht wohl nur Sinn, wenn es Milchlämmer sind, oder bis zu welchem Alter/Größe wird der vertilgt?
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hüterin

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78

Mittwoch, 18. Juli 2012, 15:04

Innereien(pansen , schlund ,leber,niere,blättermagen,herz) ,kopf inkl.augen und gehirn,zunge
ich weiß ja nicht was für ihn überreste sind!
zu deiner frage ob rippen und dünnung das gleiche ist: nein da die dünnung(auch bauchlappen genannt) keine knochen
beinhaltet hingegen die rippen schon.
hals ,wirbelsäule sind auch kein problem.
beim kopf von lämmern also unter einem jahr brauchst du dir keine sorgen machen.
beine habe ich noch nicht so wirklich verfüttert, muß aber auch gehen, es schmeckt einfach alles vom lamm meinen hunden zumindestens.
so habe ich jedenfalls meine erfahrungen gemacht .
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »hüterin« (18. Juli 2012, 15:07)


TinaH

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79

Mittwoch, 18. Juli 2012, 20:26

Ach, ich nehm einfach mal alles, was er wegschmeißt *ggg*

Nen Rinderschädel hatte ich schonmal, da hab ich die Haut abgezogen und verfüttert und die Augen rausgepopelt und eigentlich alles, was ich ab gekriegt habe. Das hat sie alles nach und nach schon vertilgt (hatte ich eingefroren). Witzig sind die Haufen, wenn man Haut mit Fell vefüttert hat, sieht dann aus wie ein Gewölle... kann man sogar noch die Farbe der Kuh erkennen :D

Danke für die Erklärung, Dünnung also gleich Bauchlappen. Merkwürdige Bezeichnungen... bis ich drauf gekommen bin, daß Kronfleisch das Zwerchfell ist :pfeif:
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Jeanne

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Freitag, 20. Juli 2012, 23:04

Ich barfe auch seit längerem - wir haben 2 Jahre lang am Futter rumgemacht, erst Trockenfutter, da gabs erst Durchfall, dann immer wieder spucken und Blähungen. Beim barfen wurde es erst etwas besser, dann ging das Spucken wieder los. Der Bauch hat abends manchmalextrem laut geblubbert. Eine Blutuntersuchung ergab dann allergisch gegen Rind, Huhn, Reis usw., eigentlich alles außer Pute, Ente und Fisch....das steht jetzt ausschließlich auf dem Speiseplan, aber gelegentlich gluckert der Bauch immer noch und sie "schmatzt" auch öfters vor sich hin, also ausgestanden ist es immernoch nicht so ganz :-( Und weil sie mit gemixtem Gemüse+Fleisch extrem abgenommen hat (egal wie groß die Portion), gibts jetzt immer gut 1/3 bis 1/2 der Portion gekochte Kartoffeln dazu, das Gewicht ist wieder in Ordnung (von 19 auf 23kg, immernoch untere Grenze, aber nicht mehr so abgemagert).