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cludi

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1

Donnerstag, 20. November 2008, 11:59

Falsch Hüten

Hallo,

ich hab mal eine Frage die mir evtl. hier jemand beantworten kann.

Ich hab einen 5-jährigen Tigerrüden, der keine Hüteausbildung hat.
Wir haben keine Schafe, aber 2 Ponys.
Immer wenn ich die Ponys in den Stall bringen will, wenn ich mit ihnen laufe, wenn sie sonst wo hin laufen, dann rennt mein Tiger VOR die Tiere.
Er rennt also VOR ein Pony und möchte es hindern in den Stall zu gehen. Dreht sich das Pony um und läuft in die andere Richtung, dann rennt er wieder VOR das Pony.

Ich bin kein Schäfer, hab keine Ahnung vom hüten. Aber ich wundere mich, dass er sich den Tieren in den Weg stellt und nicht z.B. mit läuft oder hinter her läuft. :denk:

Gerade das Beispiel mit dem Stall find ich komisch. Er weis genau, die Ponys müssen jetzt in den Stall.. :sonicht:hindert sie aber daran wo er kann.

Warum?

LG
Claudia

Ginger

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2

Montag, 8. Dezember 2008, 08:18

RE: Falsch Hüten

Kann den niemand Claudia eine Antwort geben ?

Gruss Yvonne
Ginger

cludi

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3

Mittwoch, 10. Dezember 2008, 12:02

Hab ich mich auch schon gefragt :D

LG
Claudia

Heidi

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4

Freitag, 12. Dezember 2008, 07:18

Bin auch schon neugierig, was die Fachleute dazu meinen?

Frage: Hat das mit "Wehren" zu tun, die Hütehunde sollen ja verhindern, dass Schafe z.B. in an Weide angrenzendem Feld naschen? Beim "Wehren" hat der Hund ja in der Regel eine Furche, beim "in den Stall gehen" fehlt dieselbe. Und beim "Wehren" laufen die Schafe mit dem Kopf voran auf den Hund zu. Könnte es sein, dass Furche gehen (zeigt mein Hund, ohne dass wir das jemals geübt haben) und Hütevieh "von vorne angehen" genetisch angelegt sind???
Und der Hund hier, weil eben keine Furche da ist, von vorne wehrt?

Oder hat es vielleicht damit zu tun, dass der Hütehund nur vor den Schafen die Seite wechseln soll?

Oder noch eine Idee: Bei dem, was ich (als blutiger Laie) bisher beim Hüten der Altdeutschen gesehen habe, treiben die Hunde ja nicht wirklich die Schafe, sondern die Schafe laufen hinter dem Schäfer oder Leitschaf (?) und könnte es sein, dass die Aufgabe des Hundes mehr das Wehren, als das Treiben ist?

Ich kenne eine Tigerhündin (Fundhund), die genau dasselbe macht, wie Claudias Rüde.

Bitte, bitte eine Antwort ?(

VG Heidi
Ein Hund hat die Seele eines Philosophen
Platon

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Heidi« (12. Dezember 2008, 10:28)


cludi

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5

Donnerstag, 18. Dezember 2008, 11:13

Hallo,

naja ich denke ich werd auf meine Frage keine Antwort mehr bekommen. Ist aber nicht schlimm.. man muss ja nicht
alles wissen :zwinker:

Euch, euren Familien und euren Tieren frohe Weihnachten und eine
guten Rutsch ins neue Jahr. :wink:

Viel Grüsse

Claudia

anne

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6

Donnerstag, 18. Dezember 2008, 16:44

hey claudi schade hab auch gewartet. auch dir schöne feiertage. im moment ists auch ruhig hier. anne

Ginger

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7

Donnerstag, 18. Dezember 2008, 21:38

Hallo Claudia

Ja schade, dass sich die "Profis" ?( nicht zu Wort gemeldet haben ! Mein Tiger hält z.B. auf der Weide von "meinem" Pferd die anderen Pferde fern. Läuft "meinem" Pferd aber immer hinterher. Wehren tut er z.B. wenn beim Reiten Kühe auf einer Weide daher gallopiert kommen, dann stoppt er sie worüber ich schon oft froh war :bussi: denn das kann bei einem nicht so sicheren Pferd sehr gefährlich werden, vor allem wenn die Kühe von hinten daher galoppieren.

Also ich wünsche Dir und auch allen anderen hier im Forum (falls es denn noch welche gibt) schöne Weihnachten mit allem was ihr Euch wünscht.

Gruss aus der Schweiz
Yvonne
Ginger

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ginger« (18. Dezember 2008, 21:39)


Simone

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8

Montag, 29. Dezember 2008, 18:49

Hallo Claudia,

mein Fuchs hat mich beobachtet und ziemlich schnell herausgefunden, daß die Pferde beim Führen an mir - der Leit"stute" nicht vorbeigehen dürfen. So ist es dann auch passiert, daß er sie - als wir im Stall waren- nicht in ihre Boxen gelassen hat, denn vor den Boxen mache ich den Strick ab und lasse die Pferde allein hineingehen, sie müssen also an mir vorbeigehen. So schnell konnte er nicht umschalten... :D
Mittlerweile kennt er den Unterschied.

Er ist aber auch spielerisch und provozierend vor den Pferden hin und hergesprungen. Da das alles ziemlich gefährlich ist, weil die Pferde ja auch mal nach vorne treten, habe ich sein Verhalten schnell unterbunden.

Er kennt alle Pferde meiner Herde genau und versucht oft bei den trägen oder ungezogenen Pferden zu helfen, das heißt, ich muß den Fuchs dann auch immer im Auge behalten und gegebenenfalls zur Ordnung rufen.

Sein Lieblingsspiel ist noch immer, wenn die Pferde fressend am Zaun stehen, bellend dran langzusausen bis die Pferde den seiner Meinung nach richtigen Abstand zum Zaun einhalten... dann gibt er Ruhe.

Gruß Simone
Aus den Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man was Schönes bauen!

Loona

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9

Montag, 5. Januar 2009, 09:14

Hallo Leutz!

Bin kein Profi...nur ein Greenhorn, was sich mit seinem Hund auch noch in Ausbildung befindet....
Das "falsch hüten" ist der sogenannte STOP oder das headen eines Hundes, was genetisch veranlagt ist.
Der Hund hat ja nur eine Palette von Hüteverhalten angeboren...wann was eingesetzt werden sollte lernt der Hund erst im laufe der Ausbildung oder aus Erfahrung.
Je nachdem, wie stark nun eine Eigenschaft veranlagt ist, kommt sie in Aufregung stärker oder schwächer zum Einsatz.

Ein Hund mit ausgeprägtem Stopp überkommt dann eben ständig dieses Verlangen- und er switcht die Tiere hin und her. Das ist natürlich unerwünscht und wird in der Ausbildung strikt untersagt. Mit zunehmender Erfahrung setzt der Hund den Stopp dann auch zunehmend dann ein, wenn er sinnvoll ist.

LG Andrea

Heidi

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10

Montag, 5. Januar 2009, 16:34

Herzlichen Dank !!!
LG Heidi
Ein Hund hat die Seele eines Philosophen
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cludi

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11

Mittwoch, 7. Januar 2009, 11:53

Hallo,

danke Andrea für die Antwort.
Genau so verhält er sich. Erst rennt er wie doof nach und wenn er sie
hat, dann sollen sie stehen bleiben.
Das wird es sein, jetzt weis ich warum er sich so verhält. :D

Vielen Dank!!

LG
Claudia